BANDS - BÖRSENCRASH-FESTIVAL AM 30.10.2010, die Börse, Wuppertal

SACRED STEEL

Seit nunmehr 14 Jahren bieten SACRED STEEL dem geneigten Metal Fan eine todsicher trendfreie Alternative zu aufgeblasenen Trigger-Sounds, glattgebügeltem Keyboard-Kitsch und dem gleichgeschalteten Einheitsbrei, der mit jährlich wechselnden Interpreten von der Metal Presse als das „nächste große Ding im Heavy Metal“ gehypt wird. Bereits seit dem Debutalbum „Reborn In Steel“ 1997 (die erste Veröffentlichung einer deutschen Band überhaupt auf dem Kult-Label Metal Blade Records) geht die Band konsequent ihren Weg, blieb sich und ihren Wurzeln treu, und konnte dennoch ihren Sound mit jedem weiteren Album ausbauen und verfeinern. Das Zweitwerk „Wargods Of Metal“ wurde 1998 mit US-Metal Produzenten-Legende Bill Metoyer (u.a. Slayer, Omen, Sacred Reich) auf analoges Band gebracht und genießt bis heute absoluten Kultstatus bei vielen Fans. Mit dem darauf folgenden dritten Album „Bloodlust“ im Jahr 2000 erbrachte SACRED STEEL dann den endgültigen Beweis, dass die Band auch in der Lage ist, komplexere Songs, eingebunden in eine ausladende Konzeptstory, meisterhaft umzusetzen. Zudem erspielte sich die Band durch unermüdliches Touring eine stets treue Live-Anhängerschaft. Mehrfach wurde ganz Europa bereist, wobei man sich den Nightliner unter anderem mit Nevermore, Wardog, Lefay, Destiny`s End, Nocturnal Rites, Children of Bodom und Primal Fear teilte.

Der Nackenbrecher, sowie Opener und Titelsong des vierten Albums „Slaughter Prophecy“, erschienen 2002, konnte nur in einer Weise interpretiert werden: als Kampfansage an ein auswhimpendes Power Metal Genre. Wo andere Bands immer mehr auf 08/15 Gedudel, programmierte Dünnbrett-Drums, und fröhlich-poppige Chöre setzten, regierte bei SACRED STEEL nach wie vor der Vorschlaghammer. Dabei schreckte die Band auch nicht davor zurück, härtere Metal Elemente in den Sound zu integrieren. Schließlich sind Bands wie Death oder Morbid Angel aus den Plattensammlungen der Jungs ebenso wenig wegzudenken, wie Nasty Savage oder Omen. Das Ergebnis war ein düsterer, harter, ungeschliffener Hassklumpen aus rohem Stahl, den das neue Label Massacre Records hoch erfreut und mit großem Erfolg unter das Metal Volk brachte. In eine ähnliche Kerbe, wenn auch wieder etwas melodiebetonter schlug dann Album Numero Fünf im Jahr 2004. Mit „Iron Blessings“ konnten die bislang besten Reviews der Bandgeschichte eingefahren werden.

Nach 5 Studio-Alben war es an der Zeit die ungezügelte Live-Energie von SACRED STEEL endlich in Bild und Ton, nämlich auf der Live-DVD „Live Blessings“, festzuhalten. Die DVD trieft förmlich von dem Bier, das auf und vor der Bühne vergossen wurde, und wenn man die Band auf der Bühne vor lauter Fans nicht mehr erkennt, dann ist das genau diese „all for one – one for all“ Mentalität, welche die Fans und SACRED STEEL bis heute zusammen schweißt.

2006, mit neuem Line-up, legte die Band mit „Hammer Of Destruction“ ein Album vor, dass weit zurück zu den Wurzeln der Band ging, die im klassischen US-Speed-Metal liegen. Den fetten, organischen, und wiederum SACRED STEEL typisch unverfälschten Sound verdankt das Album keinem geringeren als Harris Johns, der bereits einige der SACRED STEEL Faves wie Saint Vitus, Voivod, Kreator, frühe Helloween oder Tankard produziert hat und als absolute Koryphäe für authentischen 80er Jahre Metal Sound gehandelt werden muss.

Drei lange Jahre musste die Fangemeinde sich danach gedulden, doch im Herbst 2009 fand SACRED STEELS siegreiches Massaker CARNAGE VICTORY endlich den Weg auf die Schlachtfelder der Metalcommunity. Die Band war während dieser Zeit nicht untätig sondern spielte mehr Shows als in den sechs Jahren davor insgesamt. Dabei machte der Bandbus unter anderem Halt in Griechenland, Italien, Frankreich, Schweden, Polen und Spanien sowie beim Swordbrothers Festival, Thrash Assault oder Summer Breeze Open Air.

Das neue Line-up ist über die Jahre zu einer verschworenen Einheit zusammen gewachsen. War HAMMER OF DESTRUCTION für diese Besetzung noch so etwas wie ein Debut-Album, mit all der typischen ungestümen Energie und Power, die solche Alben stets auszeichnet, zeigt sich die Band auf CARNAGE VICTORY deutlich gereifter. Für den Mix griff man auf die bewährte Hilfe von Achim Köhler zurück, der bereits Band-Highlights wie BLOODLUST, SLAUGHTER PROPHECY oder IRON BLESSINGS soundtechnisch veredelte. Kritische Stimmen, die SACRED STEEL vorwerfen, seit 10 Jahren immer das gleiche Album heraus zu bringen (was ohnehin vollkommener Schwachsinn ist), sollten hier dieses mal besonders genau hinhören.

SACRED STEEL sind und bleiben ein Phänomen in der heutigen Metal Szene: kompromisslos, eigen, heavy ohne Ende, und Metal durch und durch. LOVE THEM OR HATE THEM!

Discografie:

Carnage Victory (2009)
Carnage Victory Box Set (2009)
Hammer Of Desctruction (2006)
Hammer Of Destruction Box Set (2006)
Live Blessings (2006)
Iron Blessings (2004)
Slaughter Prophecy (2002)
Bloodlust (2000)
Wargods Of Metal (1998)
Reborn In Steel (1997)


www.sacredsteel.eu
MySpace

LINE-UP

Gerrit P. Mutz
Jens Sonnenberg
Jonas Khalil
Kai Schindelar
Mathias Straub



vocals
guitar
guitar
bass
drums

GRAILKNIGHTS

Seit nun mehr als fünf Jahren befinden sich die Grailknights auf ihrer schwermetallischen Suche nach dem Heiligen Gral. Ihrem Erzfeind Dr. Skull gelingt es immer wieder, ihnen den kostbaren Kelch zu entreißen, welcher jedoch mit Hilfe des Battlechoirs, den treuen Fanscharen der Knights und der Bier spendenden Pferdedame "Zapf Beauty" am Ende einer jeden Schlacht zurück erobert werden kann. Seit Neuestem hat sich Dr. Skull einen stinkenden Ork, Morph the Swarf, zum Untertan gemacht und wird zu allem Überfluss auch noch von einem schier übermächtigen, drei Meter großen Drachen namens Urks unterstützt. Die Knights sahen keinen Ausweg als schnellstens eine neue Scheibe aufzunehmen, um mit der Kraft dieser Schlachthymnen Skull und seine Handlanger in die Schranken zu weisen. "Alliance" steht für das unzerstörbare Bündnis zwischen Battlechoir und Grailknights sowie für melodischen Death Metal vom Feinsten!

"Join the Choir and get well tanked up in the ancient halls of Castle Grailskull! Grails high!" Wer die Grailknights live erleben konnte, weiß, dass man sehr viel geboten bekommt! Ein optisches Feuerwerk gepaart mit anspruchsvollen Metalhymnen und Mattenschwingern. Der Show, welche den kostümierten Kampf gegen Dr. Skull darstellt, liegt als wichtiger Bestandteil jede Menge Interaktion mit dem Publikum zugrunde. Trotz der aufwendig gestalteten Bühnenshow, welche man durchaus mit einem Augenzwinkern betrachten sollte, steht die Musik der Band im Vordergrund und ist hauptverantwortlich für die vielen positiven Resonanzen der zahlreichen Grailknightsanhänger. Viele Konzerte und Festivals haben die vier Gralsritter bereits absolviert und lassen auf ihren Ruf als hervorragende Liveband schließen: Genannt sein das Dong Open Air 2006, das Kielowatt Festival 2006, das Last Night On Earth Festival 2006, das Steel meets Steel Festival 2007, das Winternachtstraum Festival 2008 und Queens of Metal 2008. Zu beobachten ist, dass immer mehr Fans kostümiert in "Grailknights-Rüstungen" zu den "Schlachten" erscheinen, was deutlich das Kultpotenzial der Band unterstreicht. Im Herbst 2008 werden unsere Knights Sabaton auf ihrer "Art of Live Tour" durch Europa begleiten und mit ihnen 20 Städte in 11 Ländern bereisen. Mit London, Glasgow, Kopenhagen, Wien, Hamburg und Warschau seien nur einige ihrer Tourstationen genannt.

Ein weiterer Beweis für das ständig wachsende Interesse an dieser Band zeigen die Profilaufrufe auf dem Myspace Portal der Grailknights. Seit Februar 2007 haben bereits mehr als 140000 Besucher die Netzburg der Knights aufgerufen!

Discografie:


ALLIANCE (2008)
RETURN TO CASTLE GRAILSKULL (2006)

ACROSS THE GALAXY (2004)



www.grailknights.de

MySpace

LINE-UP

Mac Death 
Lord Lightbringer
Duke of Drumington

Sovereign Storm



vocals + bass
vocals + guitar
drums
vocals + guitar

REBELLION

Nach Ihrem Split von Grave Digger gründeten Uwe Lulis und Tomi Göttlicheine neue Band mit dem Namen „Rebellion“Das erste Album wurde veröffentlicht und trug den Titel: „Shakespeare's Macbeth - A Tragedy in Steel “ Das Album wurde ein Erfolg und hat immer noch Kult-Status in der Metalszene. Tourneen und Headliner Shows folgten. Das zweite Album „Born a Rebel“ wurde 2003 veröffentlicht und die Band spielte Tourneen mit Running Wild, U.D.O. und diverse Festivals in 2003/2004 Mit dem dritten Album startete die Band ihre erfolgreiche Trilogie über die Geschichte der Wikinger. Das Album für Teil I trägt den Titel: „Sagas of Iceland - The History of the Vikings – Volume I“ Drummer Gerd Lücking stieg in die Band ein, nachdem Randy Black die Band verlassen hatte. Die Band spielte eine erfolgreiche Headliner Tour durch Deutschland/Schweiz und Belgien, sowie diverse Festivals und Headlinershows. Ende 2005 musste Gitarrist Björn Eilen wegen gesundheitlicher Probleme die Band verlassen, und Simone Wenzel nahm seinen Platz ein. Simone ist eine der besten Metalgitarristin aus Deutschland 2007 veröffentlichte die Band den zweiten Teil der Wikingertrilogie unter dem Titel: „Miklagard – The History of the Vikings – Volume II“ Headlinershows und Festivals folgten in 2007/2008 Der dritte Teil der Wikingertrilogie: „Arise – From Ginnungagap to Ragnarök – The History of the Vikings – Volume III“ wird am 24.Juli 2009 auf Massacre-Records weltweit veröffentlicht.

Discografie:


2002 Shakespeare‘s MacBeth
2003 Born A Rebel
2005 Sagas of Iceland - History of the Vikings Part I
2007 Miklagard - History of the Vikings Part II
2009 The Clans are marching EP
2009 Arise – From Ginnungagap to Ragnarök – The History of the Vikings – Volume III



www.rebellion.st

MySpace
LINE-UP

Michael Seifert
Uwe Lulis
Simone Wenzel
Tomi Göttlich
Gerd Lücking



vocals
guitar
guitar
bass
drums

RED CIRCUIT

Progressive Metal aus Deutschland haftet fast immer ein Negativ-Image an. Was weder Bands noch Musikern gerecht wird. RED CIRCUIT aus dem Großraum Mainz/Wiesbaden sind allesandere als einfallslose Akteure die im Windschatten von DREAM THEATER und Co. etwas vom Ruhm abbekommen wollen. Hinter RED CIRCUIT stehen über Jahre erprobte Musiker die ihre eigenen musikalischen Visionen umsetzten und dabei eine Kreativität an den Tag legen, die einen förmlich umbläst. Auf ihrem zweiten Album "Homeland" agiert das Quintett erdiger, explosiver und wesentlich rifforientierter als auf dem Vorgänger, der eine Mischung aus vielschichtigen Rhythmen, tiefmelodischen Gesängen, atmosphärischen Soundlandschaften und deutlich mehr elektronischen Spielereien war. Das Debütalbum "Trance State" aus dem Jahre 2006 überzeugte Fans wie Kritiker gleichermaßen und bildet im Nachhinein gesehen ein tolles Fundament für den Nachfolger "Homeland", das auch die letzten Zweifel beseitigt: RED CIRCUIT sind ein musikalisches Kreativmonster und servieren einen magischen Mix aus progressiven Rockelementen und anspruchsvollem Power Metal.

Die 2006 gegründete Band wird angeführt von Markus Teske (Keyboards, ex-Sheela), der sich als Produzent und Toningenieur von z. B. Symphony X, Neal Morse, Ian Parry's Consortium Project, Saga oder Vanden Plas einen exzellenten Ruf erworben hat. Im Verbund mit Ausnahmesänger Chity Somapala (ex-Firewind, ex-Avalon, Faro, Civilization One,....), Chris Moser (Gitarre), Thomas Schmitt (Bass) und Andy Klein (Schlagzeug) hat sich RED CIRCUIT 2009 neu formiert um dem Kreativitätsdrang freien Lauf zu lassen. Markus Teske hat mit seinem Freund und Kollegen Andy Kuntz (Vanden Plas, Abydos) in seinem eigenen Bazement Studio in Hünstetten bei Frankfurt zehn neue Songs komponiert, getextet und auch produziert. Andy Kuntz ist ein nicht unwesentlicher Faktor im musikalischen Kosmos des RED CIRCUIT Sounds. Sein Input bei "Homeland" umfasst nicht nur Zweistimmen, sondern auch Vocaleffekte und andere Performance Einlagen, die die Songs abrunden.

"Homeland" ist trotz dreijährigem Abstand zum Debütalbum kein Neuanfang, sondern ein kompaktes, vielseitiges Album mit musikalischen Berührungspunkten Richtung Erstling. Das Album ist ein unverwässerter Prog-Power Brecher, energiegeladen, abwechslungsreich arrangiert, bissig und unberechenbar.

Discografie:


HOMELAND (2009)
TRANCE STATE
(2006)

www.redcircuit.de

MySpace

LINE-UP

Chity Somapala
Chris Moser
Thomas Schmitt
Markus Teske

Andy Klein



vocals
guitar
bass
keys
drums

DRAGONSFIRE

DRAGONSFIRE - Heavy Metal

In traditionellem Line-Up, bestehend aus Gesang, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug, spielt das Quartett aus Südhessen Heavy Metal mit Facetten aus dem True, Speed und Melodic Metal. Stilistisch wurden hierbei unter anderem Iced Earth, Grave Digger, Metallica, Iron Maiden und Manowar von der Presse als Vergleich herangezogen. Dass DRAGONSFIRE dabei Wert auf Qualität und Entertainment legen konnte bei zahlreichen Auftritten unter Beweis gestellt werden.

Die Band hat sich in den ersten drei Jahren ihres bestehens bereits überregional einen Namen gemacht und ist regelmäßig in diversen Online- und Print-Magazinen vertreten. DRAGONFIRE hat seine Bühnen nicht nur im Rhein-Main-Gebiet. Die umfangreiche Live-Historie macht dies deutlich.

Ein Teil ihrer Eigenkompositionen wird auf ihrer EP „Burning for Metal“ (2005) präsentiert. 2008 veröffentlichen DRAGONSFIRE ihr erstes komplettes Album "Visions of Fire" bei Pure Steel Records. Zur Zeit arbeitet die Band an ihrem zweiten Longplayer, der im Herbst 2010 erscheinen soll.


Discografie:


VISIONS OF FIRE (2008)

www.dragonsfire.de

MySpace
LINE-UP

Torsten Thassilo Herbert
Timo Rauscher
Matthias Bludau

Jan Müller



vocals + bass
guitar
guitar
drums

MESSENGER

MESSENGER

MessengeR haben sich seit 2005 dem wahren teutonischen Metal verschrieben und 2006 mit ihrem Album "Under the Sign" bei dem Label STF-Records ihren Einstand gefeiert.

Seitdem haben sie unzählige Konzerte gespielt und waren auf vielen Festivals vertreten, darunter auch das kultige "Keep-it-true"-Festival und das legendäre "Headbanger's Open Air". Wer auf wahren, unverfälschten Deutschen Metal steht, der sollte auf jeden Fall in die Songs reinhören.

Und all jene, die obendrein auch noch Wert auf eine leidenschaftliche Live-Performance legen, sollten sich kein Konzert entgehen lassen!!

Zur Zeit sind MessengeR dabei, den Nachfolger von "Under the Sign" aufzunehmen.


Discografie:


UNDER THE SIGN (2006)

www.MessengeR.de

MySpace
LINE-UP

Siegfried Schüssler
Patrik Deckarm
Frank Kettenhofen

Thomas Scherer
Markus Merl



vocals
guitar
guitar
bass
drums